DEHOGA Hamburg positioniert sich klar: Minijobs im Gastgewerbe unverzichtbar!

Flexible Beschäftigung ist für das Hamburger Gastgewerbe unverzichtbar. Warum neue Hürden bei Minijobs am Ende genau das Gegenteil bewirken könnten.
DEHOA Hamburg stellt klar: Wenn gut gemeinte Regeln legale Arbeit gefährden | Foto: Niklas Jeromin
DEHOA Hamburg stellt klar: Wenn gut gemeinte Regeln legale Arbeit gefährden | Foto: Niklas Jeromin

Schwarzarbeit bekämpft man nicht, indem man legale Arbeit erschwert. Wer Minijobs im Gastgewerbe schwächt, löst kein Problem. Er verschärft eines.

Auch in Hamburg sind flexible und rechtssichere Beschäftigungsformen für Hotels, Restaurants, Cafés und Bars unverzichtbar. Minijobs helfen den Betrieben, Spitzenzeiten, Wochenenden, Veranstaltungen und saisonale Schwankungen zuverlässig abzudecken. Sie sind damit ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Arbeitsmarktes im Gastgewerbe.

Simon Wieck zum drohenden Minijob-Aus!

Dabei geht es nicht allein um die Unternehmen. Es geht auch um Menschen, die bewusst flexibel arbeiten wollen oder auf flexible Arbeitsmodelle angewiesen sind. Etwa Alleinerziehende, Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, Menschen mit familiären Verpflichtungen oder Beschäftigte, die ihre Arbeitszeit gezielt ergänzen möchten.

Wer diese Beschäftigungsform durch neue Hürden unattraktiver macht, drängt Arbeit nicht automatisch in bessere Jobs. Im Gegenteil: Im schlimmsten Fall wandert Arbeit aus dem regulären Arbeitsmarkt ab.

Der DEHOGA Hamburg warnt deshalb klar: Wer Minijobs im Gastgewerbe erschwert, treibt flexible Arbeit nicht in bessere Beschäftigung, sondern riskiert mehr Schwarzarbeit. Was es jetzt braucht, ist weniger Misstrauen gegenüber legaler Beschäftigung und mehr politische Realitätstauglichkeit.

Die DEHOGA Bundesverband-Pressemitteilung finden Sie hier!

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