Politische Entscheidungen und behördliche Vorgaben werden am Ende im Betrieb umgesetzt. Genau dort wird sichtbar, wenn Verfahren zu lange dauern, Auflagen nicht zur Praxis passen oder Regelungen unnötig Zeit, Geld und Personal kosten.
Deshalb möchten wir noch genauer wissen, welche politischen und behördlichen Herausforderungen unsere Mitglieder aktuell in Hamburg beschäftigen.
Wir führen regelmäßig Gespräche mit Bezirksämtern, Senatorinnen und Senatoren, Fachbehörden und weiteren politischen Ansprechpartnern. Je konkreter wir dabei schildern können, was in den Betrieben tatsächlich passiert, desto gezielter können wir Probleme ansprechen und uns für praktikable Lösungen einsetzen.
Dabei kann es um ganz unterschiedliche Themen gehen. Vielleicht dauert die Genehmigung für eine Außengastronomie zu lange oder bestimmte Auflagen erschweren deren wirtschaftlichen Betrieb. Vielleicht sorgen Vorgaben zu Lärm, Veranstaltungen oder Außenflächen für Probleme. Auch Baustellen und eingeschränkte Erreichbarkeit, komplizierte Genehmigungsverfahren oder zusätzliche Belastungen wie die Kultur- und Tourismustaxe können für Hamburger Betriebe eine große Rolle spielen.
Gerade Hamburg macht deutlich, wie unterschiedlich die Herausforderungen von Bezirk zu Bezirk sein können. Was in Altona beim Thema Außengastronomie oder Veranstaltungen relevant ist, kann in Mitte, Eimsbüttel, Wandsbek oder Bergedorf ganz anders aussehen. Deshalb sind konkrete Erfahrungen aus den Betrieben für unsere Arbeit besonders wertvoll.
Schreiben Sie uns möglichst genau, worum es geht. In welchem Bezirk befindet sich Ihr Betrieb? Welche Vorgabe, Entscheidung oder behördliche Praxis bereitet Schwierigkeiten? Welche konkreten Auswirkungen hat sie auf Ihren Betriebsalltag? Und vor allem: Welche praktikable Lösung würden Sie sich wünschen?
Es muss dabei nicht immer um das große politische Thema gehen. Auch einzelne Regelungen oder Verfahren können für Betriebe erhebliche Auswirkungen haben. Wenn sich bestimmte Rückmeldungen häufen, können wir diese bündeln und mit größerem Gewicht gegenüber Politik und Verwaltung ansprechen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht jedes Anliegen unmittelbar aufgegriffen oder gelöst werden kann. Die Auswertung der Rückmeldungen und die politische Bearbeitung der Themen können Zeit in Anspruch nehmen. Wir werden insbesondere Schwerpunkte und mehrfach gemeldete Herausforderungen priorisieren und gebündelt in unsere Gespräche einbringen. Eine konkrete Lösung oder politische Umsetzung können wir dabei nicht garantieren.
Senden Sie Ihre Hinweise gerne per E-Mail an info@dehoga-hamburg.de mit einer möglichst konkreten Beschreibung der Situation und, wenn möglich, einem Vorschlag für eine praktikable Lösung.