Tourismusgipfel 2026: Klare Ansage für weniger Bürokratie und mehr Unternehmertum!

Beim Tourismusgipfel 2026 in Berlin standen die Rahmenbedingungen für die Branche im Mittelpunkt. Auch für Hamburgs Hotellerie und Gastronomie sind die Themen zentral.
DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke auf dem Tourismusgipfel in Berlin. (© Svea Pietschmann / BTW )
DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke auf dem Tourismusgipfel in Berlin. (© Svea Pietschmann / BTW )

Beim 27. Tourismusgipfel des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) in Berlin ging es um die Zukunft einer Branche, die für Wertschöpfung, Begegnung und Lebensqualität steht. Mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Tourismuswirtschaft, Medien und Wissenschaft kamen am 19. Mai 2026 im Axica am Pariser Platz zusammen. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung: „Nur Mut – Wie wir heute den Tourismus von morgen gestalten.“

Für Hotellerie und Gastronomie ist diese Debatte hoch relevant. Wer Betriebe führt, ausbildet, investiert und Gäste empfängt, braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehören weniger Bürokratie, praxistaugliche Regeln und der Verzicht auf zusätzliche Belastungen.

Genau diese Punkte brachte Jana Schimke, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA-Bundesverbandes, beim Tourismusgipfel auf die Bühne. In der Gesprächsrunde „Ausschussanhörung vice versa“ mit tourismuspolitischen Sprecherinnen und Sprechern aus dem Deutschen Bundestag machte sie deutlich, wie wichtig entschlossenes politisches Handeln, bürokratische Entlastungen und keine weiteren Belastungen für Hotels und Restaurants sind.

Auch die praktische Sicht der Unternehmerinnen und Unternehmer kam zur Sprache: DEHOGA Berlin-Präsident Jörn-Peter Brinkmann diskutierte im Panel „Mut zum Unternehmertum – was braucht’s dafür im aktuellen Umfeld?“ über die Voraussetzungen, die Betriebe heute brauchen, um wirtschaftlich arbeiten und Zukunft gestalten zu können.

Die Themen des Gipfels reichten von wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in Deutschland über Künstliche Intelligenz bis hin zu internationaler Verantwortung und dem gesellschaftlichen Wert des Tourismus. BTW-Präsident Sören Hartmann stellte in seiner Eröffnungsrede die Wettbewerbsfähigkeit der Branche, echte Zusammenarbeit und den Mut zu klaren Debatten in den Mittelpunkt. Dabei ging es auch um die Frage, wie Reisen, Erlebnisse, Genuss und Mobilität für breite Teile der Gesellschaft bezahlbar bleiben können.

Für Hamburg ist diese Diskussion besonders wichtig. Hotellerie, Gastronomie und Tourismus prägen die Stadt, schaffen Arbeitsplätze und machen Hamburg für Gäste wie Einheimische lebendig. Damit Betriebe diese Rolle weiter ausfüllen können, brauchen sie politische Entscheidungen, die im Alltag spürbar entlasten: weniger Aufwand, klare Zuständigkeiten, faire Standortbedingungen und Vertrauen in unternehmerisches Handeln.

Die Branche will gestalten. Dafür braucht sie Rahmenbedingungen, die Investitionen, Beschäftigung und Gastlichkeit ermöglichen.

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